MMag. Reinhold Mehling - Psychotherapeut
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Psychotherapie


Was ist Psychotherapie? | Meine Psychotherapiemethoden | Meine Arbeitsfelder

Was ist Psychotherapie?

Das Ziel einer Psychotherapie ist es, seelisches Leid zu heilen oder zu lindern, in Lebenskrisen zu helfen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern.


Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z. B. der medizinischen oder der klinisch-psychologischen Behandlung. Die Ausübung der Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt (Psychotherapiegesetz, BGBI 1990/361).


Psychotherapie findet in der Beziehung zwischen der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten und der Patientin bzw. dem Patienten statt. Der Begriff „Psychotherapie“ stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich, den ganzen Menschen, das heißt seine Seele, sein Gemüt, seinen Verstand, seine Lebenskraft, zu unterstützen, zu heilen, zu pflegen und auszubilden.


Es gibt kein festgelegtes Schema für den Ablauf einer Psychotherapie. Wie sie verläuft, hängt von der jeweiligen Persönlichkeit und vom Miteinander der Psychotherapeutin bzw. des Psychotherapeuten und Ihnen ab. Die Psychotherapeutin bzw. der Psychotherapeut gibt die Lösung eines Problems nicht vor. Sie oder er begleitet Sie mit ihrem bzw. seinem Wissen über seelische Störungen bei Ihrer Entwicklung und bei Ihrer Suche nach der für Sie passenden Problemlösung und Veränderung. Über das Verstandenwerden in einer vertrauensvollen Beziehung, vor allem in den Bereichen, die Sie selbst an sich ablehnen, können Sie sich selbst verstehen und helfen lernen. Das konkrete Ziel einer Psychotherapie ist daher auch nicht vorgegeben, sondern wird zu Beginn der Behandlung zwischen Ihnen und der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten besprochen. Im Laufe der Psychotherapie kann sich dieses Ziel wieder verändern.


Es gibt verschiedene psychotherapeutische Methoden und damit nicht nur eine Art von Psychotherapie. Im Zentrum stehen aber das Gespräch und der Austausch zwischen Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeut und Patientin bzw. Patient. Je nach psychotherapeutischer Methode kann dieser Austausch durch Übungen unterstützt und gefördert werden.


Bei welchen Problemen hilft Psychotherapie?

Eine psychotherapeutische Behandlung kann dann hilfreich sein, wenn Sie seelische Leidenszustände und Probleme allein oder mit der Hilfe von Freunden nicht mehr bewältigen können. Wenn diese Probleme immer wieder auftreten, kann das ein Zeichen dafür sein, dass ein ungelöster innerer Konflikt dahintersteht.

Eine Psychotherapie hilft, wenn Sie z.B....

...unter Ängsten, Panik oder Depressionen leiden

...sich in einer Krisensituation befinden

...psychosomatische oder häufig wiederkehrende körpeliche Beschwerden haben

...unter Burn-out leiden oder als Burn-out-Prophylaxe

...Belastende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen wie z. B. immer wiederkehrende Gedanken, den Drang, sich immer wieder zu waschen, zuzusperren usw.

...Belastende Lebenssituationen und Lebenskrisen wie z. B. bei schweren oder chronischen Erkrankungen, bei einer Behinderung, beim Verlust von Partnern, Kindern oder Eltern oder auch beim Verlust des Arbeitsplatzes

...Probleme und Krisen in der Partnerschaft und in der Familie wie z. B. sexuelle Probleme, nicht mehr miteinander reden können, Trennung, Scheidung und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern

...in Generationskonflikten stecken

...ihre Essstörung überwinden wollen

...sich in einer Suchtproblematik befinden wie z. B. Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Essen, Spielen, Drogen usw.

...ihre Lebensqualität verbessern wollen

 

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP)...

...das ist die freiwillige Berufsvertretung der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten - auch hier finden sie eine Reihe von Problemen aufgelistet, bei denen es sinnvoll sein kann, sich an eine Psychotherapeutin oder an einen Psychotherapeuten zu wenden.


Wichtige Voraussetzung...

...für eine Psychotherapie ist Ihr Wunsch, etwas zu verändern, und Ihre grundsätzliche Bereitschaft, sich mit Ihren Gefühlen und Ihrem Erleben zu beschäftigen und sich dabei unterstützen zu lassen. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht: Psychotherapie kann in jedem Lebensalter hilfreich sein.

Ob eine Psychotherapie eine sinnvolle Behandlung bei einem Problem darstellt, und ob auch andere Berufsgruppen – wie z. B. Ärzte, Ärztinnen oder klinische Psychologen, klinische Psychologinnen – konsultiert werden sollen, wird insbesondere im Rahmen des Erstgesprächs geklärt.

Eine Psychotherapie ist auch hilfreich für Menschen, die sich selbst besser kennen lernen wollen, ihre persönliche Entwicklung fördern möchten und ihr Selbstwertgefühl und ihre Lebensfreude steigern wollen. In diesem Fall liegt möglicherweise keine so genannte krankheitswertige Störung vor. Eine Mitfinanzierung der Psychotherapie durch die Krankenkasse ist dann nicht möglich.

PsychotherapeutInnen unterliegen der gesetzlich verankerten, absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese dient dem Schutz der notwendigen Vertrauensbeziehung zwischen der KlientIn und PsychotherapeutIn (vgl. §15 Psychotherapiegesetz).


Meine Psychotherapiemethoden

 

Systemische Familientherapie...

...versteht die Probleme des Einzelnen in Zusammenhang mit seinen sozialen Beziehungen und seiner aktuellen Lebenssituation.

...richtet ihre Aufmerksamkeit auf die Interaktionen in Ihrem sozialen "System", wie z.B. Ihre Familie oder Ihre Partnerschaft und geht von den dort vorhandenen Fähigkeiten und Stärken aus. Die Therapie ist orientiert an Lösungsmöglichkeiten. Diese enthalten Anregungen, die Beschreibung und Bewertung eines Problems und schließlich auch Ihr Verhalten zu verändern. Die Sitzungen können in kürzeren oder längeren Abständen stattfinden. Neben Mitgliedern Ihrer Familie können auch andere Personen eingeladen werden.

...betrachtet den einzelnen Menschen immer im Beziehungsgefüge und Symptome im Zusammenhang bestimmter Beziehungsmuster. Zielen therapeutische Interventionen daraufhin, diese Muster deutlich werden zu lassen, die Ressourcen zu aktivieren und die Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten im Sinne einer Lösungs- und Zielorientierung zu erweitern.

 

Hypnotherapie...

...begrifflich zusammengesetzt aus "Hypnose" und "Therapie", ist eine Richtung der Psychotherapie.

...werden heute Therapieformen zusammengefasst, die das verhandene Wissen über die Wirkung im mehr formalen sinn praktiziert (z.B. die Augen auf einen Punkt richten und auf die Stimme des Hypnotiseurs hören), oder es erden alltägliche Tranceprozesse für die therapeutische Arbeit genutzt, etwa wenn eine Geschichte vorgelesen, gemalt oder gespielt wird. Daneben kann Hypnotherapie auch als Selbsthypnosetraining bzw. Erlernen von Entspannungsübungen gestaltet werden.

...Der Umfang der Therapie beschränkt sich oft auf wenige Sitzungen. Die Behandlung geschieht auftragsorientiert, das heißt, der Therapeut ermittelt mit den Klienten Ziele, die in der weiteren Beratung verfolgt werden und deren Ereichen am Ende überprüft wird. Voraussetzung für eine gelingende Therapie ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung für das Verfolgen der gemeinsamen gesetzten Ziele.



Meine Arbeitsfelder

 

Einzeltherapie...

...bietet die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen persönliche Probleme mit kompetenter und therapeutischer Hilfe aufzuarbeiten.

...Die therapeutische Arbeit unterstützt sie, Ihre belastenden Einstellungen und Sichtweisen, sowie Ihre Verhaltensweisen zu ändern, um neue Handlungsspielräume und hilfreiche Lebensstrategien zu entwickeln.

...Das Leben im Hier und Jetzt ist geprägt von den Beziehungen in Systemen, in denen wir leben bzw. gelebt haben. Das Verstehen der eigenen Lebensgeschichte und die Prägung durch die verschiedenen Lebenswelten (Kindheit, Jugendzeit, Herkunftssystems, Gegenwartssystem) sind wesentliche Themen der Therapie.

 

Paartherapie...

...ist eine Möglichkeit, neue Perspektiven in festgefahrene Paarbeziehungen zu bringen.

...wird empfohlen, wenn eine Paarbeziehung zu scheitern droht und Ressourcen gewünscht werden, um eine weiteres konstruktives und sinnstiftendes Zusammenleben zu ermöglichen.

...Auch dann, wenn ein Paar - gleich welchen Geschhlechts und welchen Lebensmodells - seine Beziehung reflektieren und an der Weiterentwicklung und dem gegenseitigen Verstehen arbeiten möchte, oder wenn sich in der Paarbeziehung Konflikte häufen, sodass das gemeinsame Leben in Frage gestellt wird und der Wunsch nach Trennung entsteht.

...ist auch dann hilfreich, wenn deutlich wird, dass Probleme auf der Beziehungsebene das Verhalten zu den Kindern negativ beeinflussen.

 

Familientherapie...

...trägt der Tatsache Rechnung, dass Individuen grundsätzlich in sozialen Bezügen leben. Individuelle Entwicklungen/Veränderungen sind nur im Rahmen sozialer Interaktion mit relevanten Bezugspersonen denkbar. Daher kann bei der Suche nach Lösungen für Probleme, seelische Krankheiten und Störungen das Beziehungssystem / die Familie miteinbezogen werden.

...bietet sich vor allem dann an, wenn die Familie von der Problematik oder dem Leiden eines Mitglieds betroffen ist und auch die anderen Personen für sich nach Lösungen suchen.

...ist daher dann ein sinnvolles Therapieangebot, wenn die Beziehungen unter den Mitgliedern entweder sehr nah, oder ein Familienmitglied für die anderen verantwortlich ist, wie es bei seelischen Erkrankungen oder problematischen Verhalten von Kindern und Jugendlichen der Fall sein kann.

 
 
   
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